„Auf dem Weg zur Nachtschicht“ und „Unter Tage“

1960er / 70er Jahr

Die abgebildete „Nachtschicht“ meines Vaters war Teil seines eigenen und unseres Familienlebens.

Für meine Mutter bedeutete es, jede Nacht während der Arbeitswoche nachts allein bleiben zu müssen und für uns Söhne während der Nachmittage absolut Ruhe zu halten, damit Vater schlafen konnte. Für uns zwei Jungen war das nicht immer leicht.

 

Über 10 Jahre fuhr mein Vater nachts als Hauer ein, um am frühen Abend seiner Dozententätigkeit bei der VHS Herten nachkommen zu können. Sein Kurs „Töpfern“ lief einmal pro Woche  von 18.00 – 19.30 Uhr im Gymnasium Herten.

Gleichzeitig benötigte er den Tag und das Tageslicht für sein künstlerisches Schaffen. Einen Schwerpunkt hierbei stellte die Arbeit des Bergmannes dar.

Die Skulptur aus Bronze stellt einen Bergmann beim Rauben dar.

Den künstlerische Nachlass meines Vaters, bestehend aus über 200 Werken, verwaltet die Stadt Herten.

 

Eine Erinnerung von Reinhard Ficnar

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