Das Museum im Bügeleisenhaus

2017

Von 1907 bis zur „Arisierung“ im Jahre Oktober 1938 befand sich in an der Bruchstraße 5 die „Rind- und Schweine-Metzgerei mit elektrischem Betrieb“ von Karl Cahn. Cahn war der Bruder von Selma Abraham, der letzten jüdischen Besitzerin des Bügeleisenhauses. An die Familie Cahn, aber auch an die Periode des „Heimathauses mit ostdeutschen Heimatstuben“, an das Werk von Hildegard Schieb und an den 1965 hier verstorbenen Maler und Dichter Otto Wohlgemuth erinnert die Dauerausstellung „Kaufmann, Weber, Metzger, Künstler – Geschichten vom Haldenplatz Nr. 1“ in der Brunnenstube. Aus diesem Grund ist das Museum im Bügeleisenaus für micvh ein wichtiger Erinnerungsort.

Eine Erinnerung von Lars Friedrich

1 Kommentar

  1. Zustimmung

    Ich kann nur zustimmen. Der Holocaust darf nicht vergessen werden, die Naziverbrechen waren einfach zu ungeheuerlich!

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