Karnevalsumzug Bottrop

Februar 1976

Mein Vater war im Elferrat der Bottroper KG13. In meiner Jugend sind wir zu Karnevalssitzungen gegangen – nicht verkleidet sondern im langen Kleid. Viel früher, als kleines Mädchen, durfte ich auch einmal auf einem Karnevalswagen mitfahren und Kamelle werfen. Aber sehr schnell war mein Beutelchen leer. Der Karnevalszug muss damals auch durch den Eigen gefahren sein, denn meine Mutter beschwerte sich, dass ich ihr gar nichts zugeworfen hätte.

Eine Erinnerung von BT

1 Kommentar

  1. Karneval am Arbeitsplatz

    Meinen ersten Karnevalsumzug in Bottrop erlebte ich 1977. Es sollten noch viele folgen, den der Zug führte direkt an meinem Arbeitsplatz vorbei. Damals befand sich unsere Redaktion noch im ersten Stock des alten Volksbankgebäudes an der Kirchhellener Straße. Ich und meine Kollegen hatten also Logenplätze. Rosenmontag herrschte daher immer Hochbetrieb in unseren Redaktionsräumen, denn einen besseren Platz gab es ja kaum. Der jeweilige Berichterstatter fuhr entweder mit, oder er beschrieb die Motive der Wagen aus Zeitgründen vom Fenster aus. Einfacher ging es ja kaum. Ich hatte Glück, Karneval war ja nie mein Bereich, erst später, als unsere Redaktion im Jahre 2006 schloss, un wir längst an der Gerichtsstraße beheimatet waren, musste ich einmal, weil ich vergessen hatte, einen Karnevalstermin zu besetzen, mir eine Sitzung ansehen. Danach habe ich auch mehrfach Umzüge in Bottrop angesehen, die Stimmung war immer gut. Aber muss die jecke Zeit lieben, um sich auf das alljährliche Spektakel mit „Helau und Kamelle“ einzulassen.

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