Die Ruhr

27. 01. 2017

Weil man die Ruhr als das Markenzeichen des Kohlenpott kennt,

man die Region zu Ehren des Flusses Ruhrgebiet nennt.

Vom Kahlen Asten bis nach Duisburg-Ruhrort sie unentwegt,

in etwa zweihundertneunzehn Kilometer zurücklegt,

kostbares Trinkwasser den Bewohnern zur Verfügung stellt.

außerdem Wasser für Industrieanlagen bereithält.

Übernimmt so eine wichtige Versorgungsfunktion

und ist „Lebensader und Herzstück“ der ganzen Region.

 

Da schon der „Alte Fritz“ volkswirtschaftlichen Weitblick bewies,

er den Fluss damals als Wasserstraße schiffbar machen ließ.

Im 19. Jahrhundert die Schifffahrt auf der Ruhr blühte,

die Industrie sich um Schiffskapazitäten bemühte.

Die Ruhr war eine der wichtigsten Wasserstraßen im Land,

in Duisburg der größte Binnenhafen Europas entstand.

Als Ende 1900 die Ruhrtal-Bahn zum Einsatz kam,

der Transport von Gütern auf der Ruhr dann allmählich abnahm.

 

Da man heute nur noch Personenschiffe auf der Ruhr sieht,

sie Wassersportler der verschiedensten Art magisch anzieht.

Bedenkenlos wieder in der Ruhr geschwommen werden kann,

denn die Wasserverschmutzung gehört der Vergangenheit an.

Im Gegensatz zu früher ist die Ruhr nun sauber und klar,

ihre Wasserqualität zählt jetzt zur Güteklasse A.

Auch Angler dies mit besonderer Zufriedenheit sehen,

die Fische der Ruhr wieder auf ihrem Speiseplan stehen.

 

 

 

 

 

 

 

Eine Erinnerung von Werner Siepler

3 Bewertungen

  1. Die Ruhr

    Trifft den Nagel auf den Kopf !

    Leider ist die Jahresangabe „als Ende 1900 die Ruhrtalbahn zum Einsatz kam“, falsch. Sie war schon 1874 bis Hagen- Vorhalle fertig gestellt und ab da ging stetig die Schiffahrt auf der Ruhr zurück. 1889 passierte das letzte Kohlenschiff die Schleuse in Mühlheim.

  2. Hübsch gedichtet!

    @J.Katzer
    Mühlheim liegt u.a. in Köln. An der Ruhr heißt es Mülheim.

  3. Mühle am Bach

    Bei solch exakten Angaben möchte ich glauben, daß das von einem Experten kommt. Ich kann dem Kommentar von Jens E. Gelbhaar, der sicher auf seine Weise ein Experte ist, nicht so recht folgen. Ich finde Herrn Sieplers Beiträge sehr originell und sie geben Hinweise auf Vergangenes, so daß Betroffene sicherlich ein Aha-Erlebnis haben.
    Trotz der exakten Angaben von Herrn Josef Katzer aus Hattingen gestehe ich ihm auch kleinere Fehler zu. Vielleicht hat er sich bei „Mühlheim“ ganz einfach nur vertippt! Kann doch schon mal sein? Oder? Allerdings, Herr Gelbhaar mit ihrer Berichtigung haben Sie mich schon ein bißchen irritiert. Zur Sicherheit habe ich tatsächlich einen Blick auf meinen Stadtplan von Köln gesehen. Nun, auch in Köln wie überall sonst, wo mal eine Stadt an einem Fluß nach ihren Mühlen, auch nach Schiffsmühlen benannt wurde, schreibt sich die Stadt Mülheim, ganz so wie jenes an der Ruhr. ‚Wenn nach diesen Städten Straßen benannt sind, dann werden am Tag der Müllbabfuhr aus den Mülheimer Straßen von mir aus auch die Mülleimerstraßen.

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